Sonntag, 16. Dezember 2018

Rechtssicherheit für den Rundfunkbeitrag

Die ab 2013 neu gestaltete deutsche Rundfunkfinanzierung ist nach einem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes rechtens. Die Anbindung der Beitragspflicht an die Wohnung (statt zuvor an Geräte) stelle keine unerlaubte staatliche Beihilfe im Sinne der EU-Bestimmungen dar, so die Luxemburger Richter. Das Landgericht Tübingen hatte für ein eigenes Verfahren um eine Stellungnahme der EU-Richter gebeten.

Wurde die frühere Erhebung aufgrund vorhandener Empfangsgeräte mit Polemik und Rechtsmitteln bekämpft, so nun auch die neue Erhebungsgrundlage. Nun scheiterten Klagen nach allen deutschen Instanzen auch auf europäischer Rechtsebene. Nur eine Teilvorschrift - die Beitragspflicht für Zweitwohnungen - wurde vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben.

Damit besteht Rechtssicherheit auf allen Ebenen, so ZDF-Intendant Thomas Bellut.

Freitag, 14. Dezember 2018

Ein kleiner Schritt für den Zuschauer ...

1988 waren bemannte Flüge in den Erdorbit schon fast Alltag. Es gab nicht mehr dieses Kribbeln in der Magengegend wie noch 1967, als die erste Fernsehsendung live über den Atlantik per Satellit realisiert wurde. Vielleicht erinnern Sie sich noch wie die Beatles "All you need is Love" spielten.

Trotzdem war der Start des ersten Astra-Satelliten am 10. Dezember 1988 zumindest für die Rundfunkbranche etwas Besonderes. Denn mit Astra 1A begann ein neues Konzept der Rundfunk-Versorgung: Erstmals wurde aus dem All „Direct to home“ gesendet. Eine Ariane-Rakete trug Astra 1A von Kourou (Franz. Guyana) in den Orbit. Zuschauer können nun mit einer kleinen „Schüssel“ und einem speziellen (noch analogen) Receiver TV- und Radioprogramme aus dem All empfangen - ohne Umweg, z.B. über ein kostenpflichtiges Kabelnetz. Die „Ko-Positionierung“ mehrerer Erdbegleiter - d.h. ihr sehr geringer Abstand voneinander - lässt mehrere Satelliten von der Erde aus wie einen einzigen aussehen. Daher reicht eine „Schüssel“ für Hunderte Programme. Die werden nicht nur von privaten Haushalten genutzt, sondern auch von Kabelnetzbetreibern aufgefasst, die sie in ihre Netze einspeisen. Der „Footprint“ der Sat-Systeme umfasst zudem große Teile Europas - es handelt sich also um ein internationales Geschäft mit dem Nebeneffekt, dass man deutsche Programme auch im Spanien- oder Italien-Urlaub sehen kann.




Vom offiziellen Sendestart am 5. Februar 1989 an übertrug Astra bereits deutsche Privatsender auf der für deutsche Zuschauer wichtigsten Orbitalposition 19,2 Grad Ost. Dort befinden sich heute vier Astra 1-Satelliten. Heute sind es mehr als 500 SD-, 380 HD- und einige UltraHD-Kanäle für fast ganz Europa. Astra 1A wurde 2004 abgeschaltet und auf einer „Friedhofs“-Position im All geparkt. Die Luxemburger Firma Société Européenne des Satellites (SES) ist Betreiber von Astra-Orbitern auf mehreren Orbitalpositionen und von TV-Satelliten für andere Erdteile. 2004 stieg man mit einem Testkanal in die HDTV-Verbreitung ein. Private HDTV-Programme werden gebündelt, grundverschlüsselt und die Zugangsrechte an Privatleute verkauft. Die Einnahmen teilt man sich mit den beteiligten Veranstaltern.

Link: DieSenderpakete von ASTRA

Samstag, 8. Dezember 2018

Umstellungen bei DVB-T2 im kommenden April

Ab dem 3.4.2019 müssen sich einige TV-Zuschauer im Raum Bremen/Unterweser, die über DVB-T2 (Antenne) die Dritten empfangen, umstellen. Es ist ein Sendesuchlauf auf Kanal 30 erforderlich. Dort werden NDR, HR, WDR, MDR und BR gesendet.

Durch die Abgabe aller UHF-Kanäle über Kanal 47 an den Mobilfunk wird es eng im Fernsehspektrum. Neben Kanal 30 mit den Dritten und einer starken Sendeleistung liegt Kanal 29 mit einer ebenfalls starken Sendleistung. Auf diesem Kanal wird das ARD-Paket mit Das Erste, One, Phoenix, arte und tagesschau24 gesendet. Es soll angeblich nicht zu Überschlägen und gegenseitigen Störungen kommen. Man darf gespannt sein.

Ebenfalls gespannt darf man sein, ob ARD und ZDF endlich Zuschauerwünsche berücksichtigen. Die Zuschauer wünschen sich ARD alpha in der Zeit in der der Kinderkanal KIKA nicht sendet, also 21 - 6 Uhr. Partagierung ist das Stichwort. Ja, der Haken ist, dass sich ARD und ZDF einigen müssten, denn ARD alpha gehört zum ARD-Paket und KIKA wird vom ZDF verantwortet. Was die Sache aber beschleunigen dürfte, ist die Tatsache, dass beides öffentlich-rechtliche Sender sind und insofern der Wunsch der Zuschauer und Gebührenzahler einiges Gewicht haben sollte.

Sonntag, 2. Dezember 2018

221 gaaanz wichtige Updates


Tja, was will man da noch sagen. Microsoft will die Nutzer zu Windows 10 und fremdgesteuerten Updates zwingen. Leider halten es auch einige Linux-Distros für chick, wenn ständig und blinkend irgendwelche Updates "angeboten" werden. Also, der Update-Wahn wird zu einem Problem!

Mittwoch, 7. November 2018

Der Reigen der SD-Abschaltungen beginnt

Sky leitet das Ende des Simulcasts in Standard- (SD) und HDTV-Bildauflösung via Astra ein. 14 SD-Programme werden laut einer Meldung am 29. November abgeschaltet. Für betroffene Abonennten werden die HDTV-Varianten ohne Aufpreis freigeschaltet. Sky ordne zugleich seine Astra-Programme neu und spare dadurch zwei seiner elf Astra-Transponder. Über deren künftige Nutzung wurde nichts bekannt.

Sky geht diesen Schritt als erster deutscher TV-Anbieter. Begünstigt wird das durch die Ausstattung mit HDTV- und UltraHD-Geräten von rund 31 Mio. bzw. 80 Prozent der Haushalte. Laut Digitalisierungsbericht Video 2018 ist in 19,8 Prozent der Haushalte auch das Zweitgerät bereits für HDTV geeignet. Als „HD-only“ gelten knapp zwei Drittel (26 Mio.) der TV-Haushalte. 69,4 Prozent sehen nach eigenen Angaben tatsächlich HDTV-Programme.

Die ARD-Anstalten und das ZDF „avisieren“ die Abschaltung ihrer SD-Programme via Astra nach Angaben der Medienanstalten für Mitte 2020. ProSiebenSat1 und RTL werden dem nicht vor 2023 folgen: Das Bundeskartellamt hatte Ende 2012 ihre Vorhaben verhindert, SD-Programme via Sat, Kabel und IPTV kostenpflichtig grundzuverschlüsseln. Das Verfahren wurde gegen Zahlung von 55 Mio. Euro Bußgeldern und gegen die Zusage eingestellt, dass die SD-Programme über Kabel, Sat und IPTV bis Ende 2022 frei empfangbar bleiben.

Freitag, 26. Oktober 2018

Vorsicht beim Antennenkauf über das Web

Etliche Portale berichten heute über überteuerte angebliche Super-Antennen. Veranwortlich für das als TV Radius, TV Fox, Gadget TV Fox oder TV Fix Antenna bezeichnete Produkt und die dazugehörigen Shop-Websites zeichnet Strong Current Enterprises Limited in London. Für die massenhafte Verbreitung der Anzeigen sorgt Google. dehnmedia hatte Ende Mai und letzte Woche einige Websitebetreiber darauf aufmerksam gemacht und gebeten, auf diese Werbeschaltung zu verzichten. Schließlich wird ja der Ruf der Publikation mißbraucht. Obwohl das Problem bekannt ist, scheint es eher schlimmer zu werden: Der Screenshot von heute nachmittag zeigt, wie der kritische Beitrag zu diesem Thema mit gleich fünf Werbeschaltungen für das Abzock-Teil (unter anderem Namen) zugemüllt wird.

Immerhin scheint man von früheren offenkundigen Lügen, das Produkt brächte verschlüsselte HDTV-Kabelsender gratis ins Haus, Abstand genommen zu haben. Gleichwohl sind etliche Werbeaussagen falsch, täuschend oder irritierend. So trifft die Unterstellung, man könnte Dank der Antenne Kabelgebühren sparen („Kündige deine Kabelverträge“) schon deshalb nicht zu, weil der Kabelanschluß oft mit dem Mietvertrag gekoppelt ist. „Empfange alle deine lokalen Lieblingssender in kristallklarer HD Qualität“ ist sachlich falsch, weil Lokal-TV terrestrisch nur n Hamburg und Berlin und nicht in HDTV gesendet wird. „Schaue deine Lieblings Sportevents und Nachrichtensender“ - ist eine Behauptung, die z.B. den Bundesliga- und Formel1-Fans vortäuscht, dass sie die Events ohne kostenpflichtiges Abo bei Sky, FreenetTV etc. sehen könnten. Dass freeseetv mit Logos öffentlich-rechtlicher Programme wirbt, ist illegal; würden ARD und ZDF untersagen, wenn man das dort wüßte. Unter tvradius unterstellen Logos von ABC oder CBS in Verbindung mit der deutschen Fahne, dass die US-Networks hier zu empfangen seien - was für Europa sachlich falsch ist. Weitere Inserate zeigen zur Aussage „Diese tolle Superantenne ...“ gänzlich andere Produkte. „Entworfen mit geheimer Militärtechnik“ ist schlichter Unsinn.

Die Google-Inserate kann man nur vom redaktionellen Teil unterscheiden, wenn man weiß, dass das kleine Logo oben rechts mit Dreieck und Kreuz auf eine von Google durchgeschaltete Werbung hinweist.

Interessant sind die Links zu den angeblich persönlichen Rabattierungen von 50 Prozent auf 65,98 Euro. Zunächst wird einem über mehrere Screens hinweg ein individuelles Angebot vorgegaukelt. Dann gelangt man manchmal zu einem anderen Angebot: Beim Kauf von drei Stück entsprechen 65,98 Euro 35 Prozent Rabatt, heißt es. In anderen Fällen kommt man auf eine Liste mit Angeboten für ein bis fünf Stück. Überraschung: Da kosten drei Stück 82,48 Euro, ein angeblicher Rabatt von 50 Prozent eingeschlossen. Aus der erstgenannten Offerte errechnet sich ein unrabattierter Stückpreis von 33,84 Euro. Aus der Fünferliste ergeben sich jeweils 54,94 Euro. Also: Unterschiedliche Preise für die gleiche Leistung!

Was das (Un-) Ding wirklich wert ist, beschrieb Computerbild bereits im Februar nach einem Test in einem Video: „Das bestellte Exemplar leistete nicht mehr als eine einfache Stab-Antenne für rund 10 Euro (...) Zum Preis von TVFix, TV Radius und TV Fox gibt es bereits gute Aktiv-Antennen mit eingebautem Verstärker (...) Außerdem versuchte der Anbieter (Strong Current Enterprises Limited in London) wie schon bei der Streaming-Box TV Frog, dem Kunden zunächst gleich drei Exemplare unterzujubeln ...“

Trotz der bekannten kritischen Feststellungen sowie etlicher Beschwerden über ausgebliebene Lieferungen (z.B. nachzulesen im Userforum von Paypal) scheint es unmöglich, solche Abzockerei zu unterbinden. In allen bei dehnmedia im Mai und aktuell bekannt gewordenen Fällen platzierte Google diese Werbung gezielt auf Webseiten bekannter Medienunternehmen (z.B. Bild.de, Digitalfernsehen oder Golem und Radiosendern wie Kiss FM, AbsolutRadio u.a.). Die Täuschung mittels unterschiedlicher Produkt- und Händlernamen wird offenbar dadurch erschwert, dass man mit jedem einzelnen Fall bei Google (als) vorstellig und ein Einwand dort akzeptiert werden muss. Eine wirksame Rechtsgrundlage scheint es nicht zu geben, um Verbraucher vor unseriöser Werbung aus dem Ausland zu schützen.

Hinweis: Dieser Artikel (23.1.2018) ist wegen seiner Relevanz direkt von Dehnmedia übernommen.

Dienstag, 16. Oktober 2018

Erpressungsmails im Umlauf

Wie die IT-Newsseite „Bleeping Computer“ berichtet, ist eine neue Variante der Erpressungs-Mails aufgetaucht, in denen die Betrüger behaupten, das Opfer beim Besuch einer Erotik-Website gefilmt zu haben. Sie fordern Geld, um das Material nicht zu veröffentlichen. Neu ist, dass sie nun die E-Mail-Adresse der Opfer spoofen und so den Eindruck erwecken, Zugriff auf deren Mail-Account zu haben. Aktuell sind die betrügerischen E-Mails nur auf englisch und holländisch im Umlauf, eine deutsche Version ist aber ebenfalls zu erwarten. Entsprechende Nachrichten sollten einfach gelöscht werden, auf keinen Fall sollten Betroffene den geforderten Betrag bezahlen. (Heise)

Samstag, 13. Oktober 2018

Da kommen schon wieder Anrufe aus Indien

Da kommen schon wieder Anrufe aus Indien, vielmehr aus einem Callcenter in Bangalore. "We are from Microsoft - Please help uns to clean your computer!" - Es weiss doch mittlerweile wohl jeder, dass solche Anrufe nur dazu da sind, dass der Nutzer selbst an seinem Rechner tätig wird und den Ganoven das Tor öffnet.

Eine andere Masche ist die "Wir haben Zugriff auf Ihren Computer, alle Adressen und alle Netzwerke. Wir haben Ihre Kamera eingeschaltet und Sie in einer verfänglichen Situation gefilmt!" - Letztendlich soll man innerhalb von 5 Tagen auf sehr obskuren Webseiten Bitcoins kaufen, um zu verhindern, dass Fakes an alle Kontakte verschickt werden. Also, Erpressung! Der letzte Satz in den EMails "Sie können diese Mail nicht zurückverfolgen!"

Gleichzeitig wird behauptet "wir haben vollen Zugriff auf Ihre Windows-Registratur!" - Das muss mir auch mal jemand verraten wie das bei einem Linux-Notebook funktioniert.

Das sind nicht nur Verbrechen, das sind auch nervige Angriffe auf die eigene Intelligenz.

Freitag, 12. Oktober 2018

Sommerzeit - Winterzeit


Es scheint einiges drunter und drüber zu gehen in Europa und in seinen Institutionen. Zwar ist für 2019 bereits eine Festlegung der Eurpäischen Zeit auf die jetzige Sommerzeit angekündigt worden und die zweimalige Umstellung im Jahr soll entfallen. Aber, wie das in Eurpa eben so ist, jedes Land hat eine eigene Meinung. Und das auch zur Recht.

Deutschland tendiert - erstaunlich - nach Osten, also eine Zeit mit Polen und Tschechien usw. Das aber würde bedeuten, dass man an der niederländischen Grenze die Uhren schon wieder anders stellen müsste.

Die Umfrage, die die EU zu diesem Thema durchgeführt hat und auf die sie sich beruft, scheint jedoch nicht repräsentativ zu sein. Es hat nur ein Bruchteil mitgemacht. Also, gemach, gemach - so schnell wird das nichts.

Und mal ehrlich: mich stört die Umstellerei weniger als die Tatsache, dass es bei durchgängiger Sommerzeit im Dezember um halb 10 Uhr erst hell wird.

Mehr dazu ...

Dienstag, 9. Oktober 2018

Google Plus macht dicht

Der Internetkonzern Google hat sich nach Bekanntwerden einer schwerwiegenden Sicherheitslücke dazu entschlossen, sein Social Network Google+ recht kurzfristig für private Anwender zu schließen. Zuvor war ein Zeitungsbericht aufgetaucht, laut dem mehr als 500.000 Nutzerkonten von Google+ von einem Datendiebstahl aufgrund der Schwach­stelle bedroht waren.

 Wie Google soeben in einem Blog-Eintrag verlauten ließ, beginnt ab sofort ein langwieriger Prozess, an dessen Ende die vollständige Schließung von Google+ in der für Endkunden offenen Version stehen soll. Google kündigte an, dass man allen verbleibenden Nutzern die Möglichkeit geben will, ihre Daten zu sichern oder zu anderen Diensten zu migrieren.

Der Schließungsprozess soll bis Ende August 2019 laufen, so dass die Nutzer zehn Monate Zeit haben, um ihre Inhalte abzuziehen. Die entsprechenden Werkzeuge will Google nach eigenen Angaben innerhalb der nächsten Monate schrittweise zur Verfügung stellen. Die kommerzielle Variante von Google Plus soll auch weiterhin bestehen, da man viele Kunden im Firmenumfeld hat.

Wenn Sie diese Adolphsdorfer Seite einmal gründlich durchstöbert haben, dann haben Sie auch einen Link zu "Ado+" gefunden und vielleicht hat Ihnen das Angebot gefallen. Das Angebot wird es nun nicht mehr lange geben, denn diese Webseite bzw. dieser Blog ist natürlich kein kommerzielles Unternehmen. Google schliesst Google Plus spätestens 2019. Fini, das war's!

Vielleicht nutzen Sie die Zeit noch einmal bei "Ado+"

Samstag, 22. September 2018

Beidseitige Vollsperrung

Es ist nicht mehr lange hin, dann ist eine der Hauptschlagadern im Verkehr nach und von Bremen blockiert. Erfreulicherweise aber nur für relativ kurze Zeit. "Beidseitige Vollsperrung aufgrund einer Fahrbahnerneuerung der Falkenberger Landstraße (L153) zwischen der Wörpedorfer Straße und dem Kreisel Lilienthal vom 01. Oktober 2018 bis 12. Oktober 2018", so lautet der Grund.

Es ist jedenfalls erfreulich, dass etwas getan wird. Ansonsten scheint es hier wie überall woanders üblich zu sein, das Tempo auf 30 km/h zu drosseln und die beliebten Schilder mit der Aufschrift "Schlechte Wegstrecke" aufzustellen.

Auf dem Bild finden Sie einige Umgehungs- oder Umfahrungsempfehlungen:


Sonntag, 16. September 2018

Dock brennt weiter


14 Regionalstudios wollen sich Gehör verschaffen

Wenngleich das gute, alte UKW-Radio noch lange nicht ausgedient hat, wird Radiohören mit DAB+ immer interessanter. Wir liegen hier im Einzugsgebiet von Radio Bremen und des Norddeutschen Rundfunks (NDR). Aus Bremen sind kürzlich ein paar Sender hinzugekommen, die per UKW lediglich bis zur Wümme hin empfangbar waren (z.B. das in Bremen sehr beliebte "Radio Roland").

Die "Vier-Länder-Anstalt" NDR hat natürlich ganz andere Probleme, denn immerhin 14 Regionalstudios wollen sich Gehör verschaffen und über DAB+ zu empfangen sein. In Niedersachsen ist zur Zeit noch alles Hannover, d.h. nur das Regionalstudio Hannover (Region Leine/Weserbergland/Harz) ist hier zu hören. Das soll sich bald ändern, denn auch aus Oldenburg und dem Elbe-Weser-Raum gibt es viel zu berichten. Ob da ein 4kW-Sender in Steinkimmen ausreicht?

Der NDR lässt sich jetzt hinter die Kulissen seiner DAB+-Strategie blicken. In der Zukunft will die in vier Bundesländern aktive Rundfunkanstalt nicht nur die NDR1-Regionalvarianten für die Landeshauptstädte ausstrahlen, berichtet satnews heute. Die über UKW angebotenen 14 Regional-Varianten von NDR1 soll es auch via DAB+ geben. Das wird vorbereitet, indem der NDR für seinen DAB+-Mux 14 DAB+-Kanäle für Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern nutzt. Wann die Regionalprogramme eingesetzt werden, bleibt zur Zeit noch offen.

Samstag, 15. September 2018

Aktueller Einsatz


Heute im Kasten

Wenn Sie heute Ihren Briefkasten geleert haben, dann sind Sie über das Oktober-Program der Dorfgemeinschaft bestens im Bilde. Sie finden das Program übrigens immer aktuell auf der Webseite der Dorfgemeinschaft. Sie sollten sich aber bereits den 13. November im Kalender abstreichen. An diesem Tag findet die Jahreshauptversammlung der Dorfgemeinschaft statt. Am 22.11. lädt Pastor Riesebeck zum Abendmahlgottesdienst ein (15 Uhr im DGH).

Und wie in jedem Jahr eine Bitte des Vorstands der Dorfgemeinschaft: Anlieger, schneidet bitte Gebüsch und Äste/Zweige, die in den Fahrradweg hineinragen, zurück. Wenn sich jemand im ausladenden Gebüsch oder in den Ästen verfängt, kann das teuer werden.

Donnerstag, 13. September 2018

Musik und Licht am Hollersee



Am Sonntag, 16. September, ist der Hollersee im Bremer Bürgerpark ein angesagter Treffpunkt. Zwischen einem Meer aus Fackeln sitzen Menschen auf Decken und mitgebrachten Stühlen. Sie lassen den Blick über den Hollersee schweifen und genießen die Atmosphäre. Auf der Bühne am Kopfende des Sees, dem Park Hotel gegenüber, spielt das Jugendsinfonieorchester Bremen-Mitte der Musikschule Bremen unter der Leitung von Martin Lentz klassische und neuzeitliche Werke. Das traditionelle Ende der Veranstaltung wird damit gefeiert, dass alle gemeinsam "Der Mond ist aufgegangen" singen. Da ist Gänsehaut vorprogrammiert.

Geübte Besucher bringen sich übrigens nicht nur Decken oder Stühle mit, sondern packen einen Picknickkorb. Wer vor Ort eine Fackel kauft, unterstützt damit den Bürgerpark.