Montag, 6. Mai 2019

FFIPS-App für Android ist runderneuert

Die FFIPS-App für Android ist runderneuert. Neben einer „Aufhübschung“ der Icons, finden Sie jetzt auch Infos aus den Bereichen Software und Soziales & Pflege in der App zusammengestellt. Und als kleines Schmackerl ist auch noch Musike drin. Lassen Sie sich überraschen, Dass es keine bösen Überraschungen gibt, dafür ist gesorgt. Keine Viren, keine Schädlinge, keine Trojaner und besondere Rechte sind auch nicht erforderlich. Sie können als unbesorgt eine Installation auf Ihrem Smartphone „aus unsicherer Quelle“ erlauben. Zur Downloadseite ....


Montag, 1. April 2019

Trouble mit Paketdiensten

Seit der Folge Null höre ich den Audiocast von cc2.tv: Computerclub 2 und das sonntags gemütlich beim nicht ganz so frühen Frühstück. Wolfgang Rudolph, der Macher des Audiocasts, – und damals auch Wolfgang Back – hat im Grunde genommen meine Sicht auf das Netz und die damit zusammenhängende Technik geprägt. Dort spricht ein Mensch, der Ahnung von der Technik hat, diese auch verständlich machen kann, und dabei Mensch geblieben ist. Das war eigentlich auch das Prinzip nach dem ich mir Lehrer während der Schulzeit ausgesucht habe.

Aber ich schweife ab. Es geht um die Paketzustellung und die vielen Probleme mit den Zustellerfirmen. Diese erlauben sich Dinge, bei denen einem nur die Ohren schlackern können. Ich habe es gerade wieder in meiner Nachbarschaft erlebt. Zwei Firmen tun sich dabei ganz besonders arrogant und unkooperativ hervor. Wolfgang Rudolph geht in seinem Audiocast 611 ausführlich auf dieses leidige Thema ein. Paketdienst-geplagte Mitmenschen („Hallo, liebe Menschen!“) sollten unbedingt mal hineinhören. Nebenbei: Über das Thema „Sklaverei in unserer angeblich zivilisierten Gesellschaft“ könnte man ganze Sendungen gestalten ….

Hier der Link zur Folge 611

Samstag, 23. März 2019

Antrag auf Genehmigung eines Uploads

Private Internetnutzer haben bekanntlich Zeit bis zum 4. Mai d. J. ihr "Geistiges Eigentum" der EU-Uploadkommission zur Upload-Genehmigung vorzulegen. Der Upload auf vorher genehmigte Webseiten kann dann bis Mitte Oktober 2019 erfolgen. Jeder Datei muss eine schriftliche Erklärung des Eigentümer beigefügt werden aus der hervorgeht, dass es sich nicht um sexuell-diskriminierendes und extremistisches Gedankengut handelt und auch kein politischer Umsturz in Europa befördert werden soll. Ferner muss klar erkennbar sein, dass die auf Fotos gezeigten Objekte auf dem Boden der westlich-orientierten, demokratischen Grundordnung stehen.

Ich habe schon mal vorsorglich einige Bilder angemeldet:







Übrigens, den Hersteller der Fernbedienung und des dazugehörigen TV-Gerätes kann ich nur empfehlen. Das ist eine geschütze Meinungsäusserung, die noch keiner Extra-Genehmigung bedarf!

Dienstag, 19. März 2019

Nanu, ein Forum?



  "Hurra: ein Forum" könnte man fast laut rufen. Aber Foren sind in Zeiten von Facebook, Instagram, Twitter usw. ziemlich out. Trotzdem haben Foren den Vorteil, dass Themen auch mal vertieft werden und ernsthaft abgehandelt werden können. Es gibt Themen, die sind es wert. Dieses Forum hat den Vorteil (oder Nachteil?): es ist komplett leer. Noch niemand hat sich zu einem Beitrag aufgerafft, es ist viel Platz für Diskussionen, Fotos usw. - Machen Sie doch einfach den Anfang!

Hier geht es zum Forum

Mittwoch, 6. Februar 2019

Whatsapp auch ohne WLAN

Wer die App auf seinem Smartphone installiert hat, muss lediglich seine Handynummer angeben und einen Profilnamen auswählen, um die Funktionen der App nutzen zu können. Eine Internetverbindung ist nur für den Download der Installationsdatei (apk), nicht aber für die Anmeldung notwendig. Der Download ist ca. 40 Megabyte groß, und damit ein dicker Brocken für Volumentarife und Prepaid-Mobilfunktarife (z.B. von ALDI, Lidl, Netto oder Vodafone). Um die Whatsapp-Installationsdatei herunterzuladen sollte man auf WLAN oder einen anderen Weg zurückgreifen.






Um mit anderen WhatsApp-Usern chatten und telefonieren zu können, benötigen beide ein Mobilfunknetz (oder eben eine Internetverbindung). Aber auch offline, also ohne Empfang, hat man jederzeit Zugriff auf die zuvor heruntergeladenen Medien und Einblick in alle Chatverläufe. Auch neue Nachrichten kann man verfassen; sie werden versendet, sobald eine aktive Mobilfunk oder Internetverbindung besteht.

Es ist allerdings nicht beliebig möglich, sich von WhatsApp an- und später wieder abzumelden. Damit Nachrichten jederzeit versendet und empfangen werden können, läuft die App immer im Hintergrund. Wer Daten und Akku sparen möchte, sollte sichergehen, dass wann immer möglich, WLAN genutzt wird, um das kostbare mobile Datenvolumen zu sparen.

Wer Whatsapp aus einer andere Quelle als z.B. den GooglePlayStore herunterlädt, muss auf seinem Gerät die Installation der Whatsapp.apk-Datei "aus unsicherer Quelle" erlauben. Die eigentlich Installation erfolgt dann, wie aus Windows bekannt, z.B. per Doppelklick auf die Datei.

Wichtig ist: Whatsapp benötigt immer ein Telefon mit eigener Nummer.

Mehr über Whatsapp .....

Download von APK's (Soziale Medien)

Sonntag, 3. Februar 2019

"Deutschlandradio" - Deutschlands Stimme in Europa

Vor 25 Jahren nahmen Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk Nova sowie der Ereigniskanal Dokumente und Debatten unter dem Dach "Deutschlandradio" mit nationalem Versorgungsauftrag und mit Sitz in Köln und Berlin ihren Betrieb auf.

Kleine Vorgeschichte: Der von der US-Regierung finanzierte Sender RIAS hatte seit 1946 von Westberlin aus den Ätherkrieg in Richtung Osten geführt. 1962 stellte sich der Deutschlandfunk im Auftrag der Bundesregierung an die Propagandaseite der USA. In der Gegenrichtung hatte die DDR-Regierung 1949 den Deutschlandsender (1971 bis 1990 „Stimme der DDR“) etabliert. Nach der Wende wurde das Programm mit Radio DDR2 zusammengelegt und Deutschlandsender Kultur benannt. Diese drei Programme wurden nun mit Sitz in Köln und Berlin zusammengelegt.

Ein Staatsvertrag installierte 1993 Deutschlandradio als gemeinnützige rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die besondere Partnerschaft mit ARD und ZDF wird dadurch deutlich, dass beide Träger und Mitglieder der Körperschaft sind. Die Finanzierung erfolgt aus dem Rundfunkbeitrag, Werbung ist (erfreulicherweise) untersagt.

Über eine Tochterfirma betreibt "Deutschlandradio" namhafte Orchester, wie z.B. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Rundfunkchor Berlin und den RIAS Kammerchor.

Es ist durchaus erwähnenswert, dass "Deutschlandradio" die Stimme Deutschland in Europa ist. Ohne diese Sendergemeinschaft wäre eine gesamtdeutsche Radiostimme in Europa nicht zu vernehmen und Deutschland wäre mit dem Begriff "Kultur" nur sehr mühsam zu identifizieren.

Offener Protest geben die Absetzung im TV

Freitag, 25. Januar 2019

HD+ - Ins Knie geschossen

Der große Umstieg von SD (Standard-Bildauflösung) auf HD (hochauflösendes Bild) beim Satellitenfernsehen kommt oder ist, für die Öffentlich-Rechtlichen zumindest, schon fast komplett vollzogen. Als letzte Programme folgen jetzt auch Radio Bremen TV und ARD alpha. Über Antenne senden die ÖR ohnehin nur noch in HD. Theoretisch könnten die ÖR viel Geld einsparen und sofort die Ausstrahlung in SD über Satellit abschalten. Fast niemand würde es bemerken.

Anders sieht es bei den Privaten aus. Hier rätselt man noch, ob sich die Privaten "vielleicht ins eigene Bein geschossen haben", weil ihre HD-Programme bereits über Antenne und über Satellit kostenpflichtig sind  - wohlgemerkt neben der Haushaltsabgabe. Mit diesem Vorgehen haben sich die Privaten auf ein Feld gewagt, dass die Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime weitaus besser beherrschen. Wer will denn auch für pausenlose TV-Werbung, auch wenn sie in HD ausgestrahlt wird, Geld bezahlen? Dann doch lieber Streaming. Neben der Verpflichtung bis 2023 in SD zu senden, treffen die Privaten auch auf die Konkurrenz durch die gut ausgebauten und kostenfreien Mediatheken der Öffentlich-Rechtlichen. Diese lassen fast keinen Wunsch offen.

Für die Privaten bleibt möglicherweise nur die Alternative einige zur Zeit kostenpflichtige HD-Programme wieder frei empfangbar zu machen, wenigstens die "Kernprogramme" wie SAT1 und RTL. Ob die kleinen wie Tele5 oder Kabel überleben, interessiert ohnehin fast niemanden mehr. Und auch dann ist fraglich, ob die großen Privaten gegen die Streaming-Dienste bestehen können.

Die Formulierung, dass sich die Privaten ins eigene Bein geschossen haben, trifft wahrscheinlich den Kern. In 6 bis 8 Jahren sieht die Fernsehlandschaft in Deutschland anders aus. Wir können froh sein, dass wir die Öffentlich-Rechtlichen mit ihren Ablegern haben.

Dienstag, 22. Januar 2019

Dudelfunk aus allen Rohren

Die deutschen Veranstalter von UKW- und DAB+-Radioprogrammen haben ihre Anstrengungen verstärkt, Kanäle im Internet zu starten. Das Angebot von frei empfangbaren Webradios stieg im Laufe des Jahres 2018 von 586 auf 682 - also um 16 Prozent. Neue Webradios sind eine Domäne der Privatradios, denn den ARD-Anstalten und dem Deutschlandradio ist die Ausweitung ins Netz mit neuen Programmen untersagt.

Radiostationen im Web sind allerdings in der Regel nichts anderes als Musik-Playlisten, die von irgendeinem Rechner mit Internetanbindung automatisiert erstellt und abgespielt werden. Nachrichten, Jingels oder Werbespots werden von irgendwoher, von einem darauf spezialisierten Anbieter, eingespielt. Nur wenige Streaming-Angebote werden überhaupt (live?) moderiert. Ob damit neue Hörer erreicht werden oder nur vorhandene Werbegelder umgeschichtet werden, ist äusserst fraglich. Wirklich individuell ist nur die eigene MP3-Sammlung auf dem USB-Stick.

Zusammenfassend kann man sagen: Schön, dass es diese technische Möglichkeit gibt. Man kann aber durchaus darauf verzichten. Formatradios und Dudelfunk breiten sich bereits über UKW und DAB+ aus, und das mehr als genug.

Dienstag, 15. Januar 2019

CNBC statt DeutschlandRadio?

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat heute bekannt gegeben, in der Nacht vom 21. auf den 22. Januar wieder Änderungen an der Sender­belegung vorzunehmen. Wie schon im Herbst vergangenen Jahres gibt es neue HD-Sender, zudem wird das Angebot in den verschiedenen Bundesländern angeglichen.

Neu hinzu kommen ab dem 22. Januar dann ARD-alpha HD und Radio Bremen TV HD, womit dann das vollständige TV- und Radio-Programm der ARD künftig flächendeckend im Verbreitungsgebiet von Unitymedia verfügbar sein wird. Zudem kann man nach der Umstellung künftig auch in Baden-Württemberg über das Unitymedia-Netz den Newssender CNBC empfangen.

Für CNBC fliegen die Radio-Programme vom DeutschlandRadio raus. Ob das wohl erst gemeint ist?

Samstag, 12. Januar 2019

Gebühr für HD-Fernsehen ist nicht zeitgemäß

Kaum jemand will für HD-Fernsehen bezahlen. Die goldenen Jahre des Privatfernsehens sind in Deutschland längst passé. Vorbei die Zeiten, als „DSDS“ bei RTL noch Rekordquoten erzielte, vorbei die Zeiten, als Stefan Raab ProSieben in schöner Regelmäßigkeit Top-Reichweiten bescherte.



Kaum jemand ist bereit sind, für den HD-Empfang der Privaten zu zahlen. Das Problem ist in den Vorstandsetagen der Privaten noch nicht angekommen. Die Relevanz der Privaten schwindet beim Publikum immer mehr; daher wollen auch die wenigsten Menschen für ein ohnehin werbefinanziertes Programm bezahlen. Das alles lässt sich auch anhand von Zahlen belegen. Der Marktanteil von RTL beim Gesamtpublikum lag 2010 noch bei beachtlichen 13,6 Prozent. ProSieben hatte 2010 einen Marktanteil von 6,3 Prozent, Sat.1 schaffte stolze 10,1 Prozent. Und 2016? Da brachte es RTL noch auf einen Gesamt-Marktanteil von 9,7 Prozent, Sat.1 erreichte 7,3 und ProSieben 5,0 Prozent. ARD und ZDF hielten in diesem Zeitraum ihr Niveau hingegen konstant. Zudem stellt sich die Frage, wer nackte Geschlechtsteile und Zungenküsse von Casting- und Kuppelshow-Kandidaten wirklich in HD sehen möchte. Oder anders formuliert: Bisweilen sind die billig produzierten Sendungen der Privatsender einfach kein attraktives Angebot, um es in HD zu gucken.

Es ist einfach nicht zeitgemäß, für eine technologische Selbstverständlichkeit – und nichts anderes ist HD-Fernsehen inzwischen – Geld zu verlangen. Sicher ist die Ausstrahlung des HD-Signals für die Privaten mit mehr finanziellem Aufwand verbunden. Doch angesichts der Konkurrenz gehen sie ein hohes Risiko ein. Die neue digitale TV-Welt bestimmen längst Amazon Prime und Netflix. Bei den Streamingdiensten lassen sich hochklassige Serien und Filme in HD-Qualität schauen und störende Werbung gibt es erst gar nicht. Zudem sind die Kosten hier deutlich niedriger, da sich gleich mehrere Personen ein Streaming-Abo teilen können.

Wollen die Privaten also nicht auf Dauer in der Bedeutungslosigkeit verschwinden, wäre es immerhin ein erster Schritt, die HD-Programme kostenlos auszustrahlen. Denn zu glauben, dass die Zuschauer heute noch für einen verbreiteten TV-Standard wie HD extra bezahlen wollen, ist nichts weiter als ein naiver Irrtum.

Quelle: Focus

Sonntag, 6. Januar 2019

Radio Bremen TV - HDTV hochgerechnet

ARD Alpha und Radio Bremen TV werden wie angekündigt ab dem 7. Januar via Astra-Satellit in HDTV ausgestrahlt. Das sind die beiden letzten Programme, die von den ARD-Anstalten in der alten Standard-Auflösung bereit gestellt werden.

Das dritte Programm aus der Hansestadt wird jedoch noch einige Zeit am Sendeausgang von SD hochkonvertiert. „Ab Februar“ wird ein „natives“ HDTV-Signal gesendet. Aus diesem Anlass wird ein neues HDTV-Produktionsstudio für die Regionalsendungen „Sportblitz“ um 18 Uhr und „buten un binnen“ um 19.30 Uhr in Betrieb genommen.

Bis auch ARD Alpha aus München in HDTV gesendet wird, dauert es noch länger; der vom Bayerischen Rundfunk produzierte Bildungskanal „werde im Laufe des Jahres nativ ausgespielt“, teilt die ARD mit.

Beide Programme sind über DVB-T2 HD (bisher auf FullHD hochgerechnet) leider nur in ihren Ursprungs-Bundesländern zu empfangen, obwohl viele Zuschauer sich in Bremen auch ARD alpha im Angebot wünschen. Technische Kapazitäten wären vorhanden.

Den teuren Parallelbetrieb von SD und HDTV wollen ARD und ZDF möglichst bald beenden und SD über Satellit ab 2020 abschalten. Die KEF hatte schon 2011 verlangt, dass „SDTV-Ausstrahlungen (SDTV: Standard Definition TeleVision) per Satellit mit dem Jahr 2019 zu Ende gehen“ müssen. Die Sparkommissare gingen 2016 „davon aus, dass eine Fortführung der SDTV-Ausstrahlung über 2018 hinaus nicht erforderlich sein wird“. Das war offenbar nicht machbar.

Samstag, 5. Januar 2019

Mit den Augen der Kunden betrachtet

Was Amazon empfiehlt und was Kunden tatsächlich bevorzugen und gut bewerten, liegt oft nicht sehr nahe beieinander. Hier sind einfach einmal für TV, Radio und Smartphone die Kundenbewertungen zusammengestellt. Bemerkenswert ist, dass bei den Fernseher Marken wie Panasonic, Phillips, LG und Telefunken weit vorne rangieren. Bei den Radios schlägt sich Grundig sehr gut und bei den Smartphone liegen unbekannte Marken auf den vorderen Plätzen. Bei den Kundenbewertungen spielen sich immer auch Überlegungen eine Rolle, was will ich ausgeben und was kann/darf ich dafür erwarten.

TV
Radios
Smartphone
 

Radio90.vier für Delmenhorst und umzu

Mit dem neuen Radiosender 90.vier gibt es Informationen, Trends und natürlich viel Musik, die Spaß macht, aus der Region für die Region. Empfangbar ist die neue Hit-Station im Oldenburger Land, Ganderkesee, Hude, Delmenhorst, Teilen Bremens und in Gebieten der Landkreise Diepholz und Wesermarsch. Neben der Ausstrahlung auf 90,4 kann das Programm zudem rund um die Uhr über den Online-Livestream sowie über die Radio 90.vier-App für Android und Apple-Geräte gehört werden.

„Das Wichtigste passiert da, wo du lebst.“: Mit diesem Slogan wirbt der neue Sender, der auf der Welle UKW 90,4 MHz surft. Zum feierlichen Startschuss lud das Team am Freitag in das neue Studio am Ganderkeseer Flugplatz ein. So ließen es sich Lokalprominenz aus Politik und Wirtschaft sowie viele Besucher nicht nehmen, live mit dabei zu sein.  Pünktlich um 12 Uhr ging der Sender offiziell „On Air“.

Mehr im Weser-Report
Radio 90vier

Sonntag, 16. Dezember 2018

Rechtssicherheit für den Rundfunkbeitrag

Die ab 2013 neu gestaltete deutsche Rundfunkfinanzierung ist nach einem heutigen Urteil des Europäischen Gerichtshofes rechtens. Die Anbindung der Beitragspflicht an die Wohnung (statt zuvor an Geräte) stelle keine unerlaubte staatliche Beihilfe im Sinne der EU-Bestimmungen dar, so die Luxemburger Richter. Das Landgericht Tübingen hatte für ein eigenes Verfahren um eine Stellungnahme der EU-Richter gebeten.

Wurde die frühere Erhebung aufgrund vorhandener Empfangsgeräte mit Polemik und Rechtsmitteln bekämpft, so nun auch die neue Erhebungsgrundlage. Nun scheiterten Klagen nach allen deutschen Instanzen auch auf europäischer Rechtsebene. Nur eine Teilvorschrift - die Beitragspflicht für Zweitwohnungen - wurde vom Bundesverfassungsgericht aufgehoben.

Damit besteht Rechtssicherheit auf allen Ebenen, so ZDF-Intendant Thomas Bellut.

Freitag, 14. Dezember 2018

Ein kleiner Schritt für den Zuschauer ...

1988 waren bemannte Flüge in den Erdorbit schon fast Alltag. Es gab nicht mehr dieses Kribbeln in der Magengegend wie noch 1967, als die erste Fernsehsendung live über den Atlantik per Satellit realisiert wurde. Vielleicht erinnern Sie sich noch wie die Beatles "All you need is Love" spielten.

Trotzdem war der Start des ersten Astra-Satelliten am 10. Dezember 1988 zumindest für die Rundfunkbranche etwas Besonderes. Denn mit Astra 1A begann ein neues Konzept der Rundfunk-Versorgung: Erstmals wurde aus dem All „Direct to home“ gesendet. Eine Ariane-Rakete trug Astra 1A von Kourou (Franz. Guyana) in den Orbit. Zuschauer können nun mit einer kleinen „Schüssel“ und einem speziellen (noch analogen) Receiver TV- und Radioprogramme aus dem All empfangen - ohne Umweg, z.B. über ein kostenpflichtiges Kabelnetz. Die „Ko-Positionierung“ mehrerer Erdbegleiter - d.h. ihr sehr geringer Abstand voneinander - lässt mehrere Satelliten von der Erde aus wie einen einzigen aussehen. Daher reicht eine „Schüssel“ für Hunderte Programme. Die werden nicht nur von privaten Haushalten genutzt, sondern auch von Kabelnetzbetreibern aufgefasst, die sie in ihre Netze einspeisen. Der „Footprint“ der Sat-Systeme umfasst zudem große Teile Europas - es handelt sich also um ein internationales Geschäft mit dem Nebeneffekt, dass man deutsche Programme auch im Spanien- oder Italien-Urlaub sehen kann.




Vom offiziellen Sendestart am 5. Februar 1989 an übertrug Astra bereits deutsche Privatsender auf der für deutsche Zuschauer wichtigsten Orbitalposition 19,2 Grad Ost. Dort befinden sich heute vier Astra 1-Satelliten. Heute sind es mehr als 500 SD-, 380 HD- und einige UltraHD-Kanäle für fast ganz Europa. Astra 1A wurde 2004 abgeschaltet und auf einer „Friedhofs“-Position im All geparkt. Die Luxemburger Firma Société Européenne des Satellites (SES) ist Betreiber von Astra-Orbitern auf mehreren Orbitalpositionen und von TV-Satelliten für andere Erdteile. 2004 stieg man mit einem Testkanal in die HDTV-Verbreitung ein. Private HDTV-Programme werden gebündelt, grundverschlüsselt und die Zugangsrechte an Privatleute verkauft. Die Einnahmen teilt man sich mit den beteiligten Veranstaltern.

Link: DieSenderpakete von ASTRA

Samstag, 8. Dezember 2018

Umstellungen bei DVB-T2 im kommenden April

Ab dem 3.4.2019 müssen sich einige TV-Zuschauer im Raum Bremen/Unterweser, die über DVB-T2 (Antenne) die Dritten empfangen, umstellen. Es ist ein Sendesuchlauf auf Kanal 30 erforderlich. Dort werden NDR, HR, WDR, MDR und BR gesendet.

Durch die Abgabe aller UHF-Kanäle über Kanal 47 an den Mobilfunk wird es eng im Fernsehspektrum. Neben Kanal 30 mit den Dritten und einer starken Sendeleistung liegt Kanal 29 mit einer ebenfalls starken Sendleistung. Auf diesem Kanal wird das ARD-Paket mit Das Erste, One, Phoenix, arte und tagesschau24 gesendet. Es soll angeblich nicht zu Überschlägen und gegenseitigen Störungen kommen. Man darf gespannt sein.

Ebenfalls gespannt darf man sein, ob ARD und ZDF endlich Zuschauerwünsche berücksichtigen. Die Zuschauer wünschen sich ARD alpha in der Zeit in der der Kinderkanal KIKA nicht sendet, also 21 - 6 Uhr. Partagierung ist das Stichwort. Ja, der Haken ist, dass sich ARD und ZDF einigen müssten, denn ARD alpha gehört zum ARD-Paket und KIKA wird vom ZDF verantwortet. Was die Sache aber beschleunigen dürfte, ist die Tatsache, dass beides öffentlich-rechtliche Sender sind und insofern der Wunsch der Zuschauer und Gebührenzahler einiges Gewicht haben sollte.

Sonntag, 2. Dezember 2018

221 gaaanz wichtige Updates


Tja, was will man da noch sagen. Microsoft will die Nutzer zu Windows 10 und fremdgesteuerten Updates zwingen. Leider halten es auch einige Linux-Distros für chick, wenn ständig und blinkend irgendwelche Updates "angeboten" werden. Also, der Update-Wahn wird zu einem Problem!

Mittwoch, 7. November 2018

Der Reigen der SD-Abschaltungen beginnt

Sky leitet das Ende des Simulcasts in Standard- (SD) und HDTV-Bildauflösung via Astra ein. 14 SD-Programme werden laut einer Meldung am 29. November abgeschaltet. Für betroffene Abonennten werden die HDTV-Varianten ohne Aufpreis freigeschaltet. Sky ordne zugleich seine Astra-Programme neu und spare dadurch zwei seiner elf Astra-Transponder. Über deren künftige Nutzung wurde nichts bekannt.

Sky geht diesen Schritt als erster deutscher TV-Anbieter. Begünstigt wird das durch die Ausstattung mit HDTV- und UltraHD-Geräten von rund 31 Mio. bzw. 80 Prozent der Haushalte. Laut Digitalisierungsbericht Video 2018 ist in 19,8 Prozent der Haushalte auch das Zweitgerät bereits für HDTV geeignet. Als „HD-only“ gelten knapp zwei Drittel (26 Mio.) der TV-Haushalte. 69,4 Prozent sehen nach eigenen Angaben tatsächlich HDTV-Programme.

Die ARD-Anstalten und das ZDF „avisieren“ die Abschaltung ihrer SD-Programme via Astra nach Angaben der Medienanstalten für Mitte 2020. ProSiebenSat1 und RTL werden dem nicht vor 2023 folgen: Das Bundeskartellamt hatte Ende 2012 ihre Vorhaben verhindert, SD-Programme via Sat, Kabel und IPTV kostenpflichtig grundzuverschlüsseln. Das Verfahren wurde gegen Zahlung von 55 Mio. Euro Bußgeldern und gegen die Zusage eingestellt, dass die SD-Programme über Kabel, Sat und IPTV bis Ende 2022 frei empfangbar bleiben.