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Es werden Posts vom Januar, 2019 angezeigt.

HD+ - Ins Knie geschossen

Der große Umstieg von SD (Standard-Bildauflösung) auf HD (hochauflösendes Bild) beim Satellitenfernsehen kommt oder ist, für die Öffentlich-Rechtlichen zumindest, schon fast komplett vollzogen. Als letzte Programme folgen jetzt auch Radio Bremen TV und ARD alpha. Über Antenne senden die ÖR ohnehin nur noch in HD. Theoretisch könnten die ÖR viel Geld einsparen und sofort die Ausstrahlung in SD über Satellit abschalten. Fast niemand würde es bemerken.

Anders sieht es bei den Privaten aus. Hier rätselt man noch, ob sich die Privaten "vielleicht ins eigene Bein geschossen haben", weil ihre HD-Programme bereits über Antenne und über Satellit kostenpflichtig sind  - wohlgemerkt neben der Haushaltsabgabe. Mit diesem Vorgehen haben sich die Privaten auf ein Feld gewagt, dass die Streaming-Dienste wie Netflix oder Amazon Prime weitaus besser beherrschen. Wer will denn auch für pausenlose TV-Werbung, auch wenn sie in HD ausgestrahlt wird, Geld bezahlen? Dann doch lieber Streaming. Neb…

Dudelfunk aus allen Rohren

Die deutschen Veranstalter von UKW- und DAB+-Radioprogrammen haben ihre Anstrengungen verstärkt, Kanäle im Internet zu starten. Das Angebot von frei empfangbaren Webradios stieg im Laufe des Jahres 2018 von 586 auf 682 - also um 16 Prozent. Neue Webradios sind eine Domäne der Privatradios, denn den ARD-Anstalten und dem Deutschlandradio ist die Ausweitung ins Netz mit neuen Programmen untersagt.

Radiostationen im Web sind allerdings in der Regel nichts anderes als Musik-Playlisten, die von irgendeinem Rechner mit Internetanbindung automatisiert erstellt und abgespielt werden. Nachrichten, Jingels oder Werbespots werden von irgendwoher, von einem darauf spezialisierten Anbieter, eingespielt. Nur wenige Streaming-Angebote werden überhaupt (live?) moderiert. Ob damit neue Hörer erreicht werden oder nur vorhandene Werbegelder umgeschichtet werden, ist äusserst fraglich. Wirklich individuell ist nur die eigene MP3-Sammlung auf dem USB-Stick.

Zusammenfassend kann man sagen: Schön, dass es di…

CNBC statt DeutschlandRadio?

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia hat heute bekannt gegeben, in der Nacht vom 21. auf den 22. Januar wieder Änderungen an der Sender­belegung vorzunehmen. Wie schon im Herbst vergangenen Jahres gibt es neue HD-Sender, zudem wird das Angebot in den verschiedenen Bundesländern angeglichen.

Neu hinzu kommen ab dem 22. Januar dann ARD-alpha HD und Radio Bremen TV HD, womit dann das vollständige TV- und Radio-Programm der ARD künftig flächendeckend im Verbreitungsgebiet von Unitymedia verfügbar sein wird. Zudem kann man nach der Umstellung künftig auch in Baden-Württemberg über das Unitymedia-Netz den Newssender CNBC empfangen.

Für CNBC fliegen die Radio-Programme vom DeutschlandRadio raus. Ob das wohl erst gemeint ist?

Gebühr für HD-Fernsehen ist nicht zeitgemäß

Kaum jemand will für HD-Fernsehen bezahlen. Die goldenen Jahre des Privatfernsehens sind in Deutschland längst passé. Vorbei die Zeiten, als „DSDS“ bei RTL noch Rekordquoten erzielte, vorbei die Zeiten, als Stefan Raab ProSieben in schöner Regelmäßigkeit Top-Reichweiten bescherte.



Kaum jemand ist bereit sind, für den HD-Empfang der Privaten zu zahlen. Das Problem ist in den Vorstandsetagen der Privaten noch nicht angekommen. Die Relevanz der Privaten schwindet beim Publikum immer mehr; daher wollen auch die wenigsten Menschen für ein ohnehin werbefinanziertes Programm bezahlen. Das alles lässt sich auch anhand von Zahlen belegen. Der Marktanteil von RTL beim Gesamtpublikum lag 2010 noch bei beachtlichen 13,6 Prozent. ProSieben hatte 2010 einen Marktanteil von 6,3 Prozent, Sat.1 schaffte stolze 10,1 Prozent. Und 2016? Da brachte es RTL noch auf einen Gesamt-Marktanteil von 9,7 Prozent, Sat.1 erreichte 7,3 und ProSieben 5,0 Prozent. ARD und ZDF hielten in diesem Zeitraum ihr Niveau hin…

Radio Bremen TV - HDTV hochgerechnet

ARD Alpha und Radio Bremen TV werden wie angekündigt ab dem 7. Januar via Astra-Satellit in HDTV ausgestrahlt. Das sind die beiden letzten Programme, die von den ARD-Anstalten in der alten Standard-Auflösung bereit gestellt werden.

Das dritte Programm aus der Hansestadt wird jedoch noch einige Zeit am Sendeausgang von SD hochkonvertiert. „Ab Februar“ wird ein „natives“ HDTV-Signal gesendet. Aus diesem Anlass wird ein neues HDTV-Produktionsstudio für die Regionalsendungen „Sportblitz“ um 18 Uhr und „buten un binnen“ um 19.30 Uhr in Betrieb genommen.

Bis auch ARD Alpha aus München in HDTV gesendet wird, dauert es noch länger; der vom Bayerischen Rundfunk produzierte Bildungskanal „werde im Laufe des Jahres nativ ausgespielt“, teilt die ARD mit.

Beide Programme sind über DVB-T2 HD (bisher auf FullHD hochgerechnet) leider nur in ihren Ursprungs-Bundesländern zu empfangen, obwohl viele Zuschauer sich in Bremen auch ARD alpha im Angebot wünschen. Technische Kapazitäten wären vorhanden.

Den…

Mit den Augen der Kunden betrachtet

Was Amazon empfiehlt und was Kunden tatsächlich bevorzugen und gut bewerten, liegt oft nicht sehr nahe beieinander. Hier sind einfach einmal für TV, Radio und Smartphone die Kundenbewertungen zusammengestellt. Bemerkenswert ist, dass bei den Fernseher Marken wie Panasonic, Phillips, LG und Telefunken weit vorne rangieren. Bei den Radios schlägt sich Grundig sehr gut und bei den Smartphone liegen unbekannte Marken auf den vorderen Plätzen. Bei den Kundenbewertungen spielen sich immer auch Überlegungen eine Rolle, was will ich ausgeben und was kann/darf ich dafür erwarten.

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Radio90.vier für Delmenhorst und umzu

Mit dem neuen Radiosender 90.vier gibt es Informationen, Trends und natürlich viel Musik, die Spaß macht, aus der Region für die Region. Empfangbar ist die neue Hit-Station im Oldenburger Land, Ganderkesee, Hude, Delmenhorst, Teilen Bremens und in Gebieten der Landkreise Diepholz und Wesermarsch. Neben der Ausstrahlung auf 90,4 kann das Programm zudem rund um die Uhr über den Online-Livestream sowie über die Radio 90.vier-App für Android und Apple-Geräte gehört werden.

„Das Wichtigste passiert da, wo du lebst.“: Mit diesem Slogan wirbt der neue Sender, der auf der Welle UKW 90,4 MHz surft. Zum feierlichen Startschuss lud das Team am Freitag in das neue Studio am Ganderkeseer Flugplatz ein. So ließen es sich Lokalprominenz aus Politik und Wirtschaft sowie viele Besucher nicht nehmen, live mit dabei zu sein.  Pünktlich um 12 Uhr ging der Sender offiziell „On Air“.

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