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"Deutschlandradio" - Deutschlands Stimme in Europa

Vor 25 Jahren nahmen Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk Nova sowie der Ereigniskanal Dokumente und Debatten unter dem Dach "Deutschlandradio" mit nationalem Versorgungsauftrag und mit Sitz in Köln und Berlin ihren Betrieb auf.

Kleine Vorgeschichte: Der von der US-Regierung finanzierte Sender RIAS hatte seit 1946 von Westberlin aus den Ätherkrieg in Richtung Osten geführt. 1962 stellte sich der Deutschlandfunk im Auftrag der Bundesregierung an die Propagandaseite der USA. In der Gegenrichtung hatte die DDR-Regierung 1949 den Deutschlandsender (1971 bis 1990 „Stimme der DDR“) etabliert. Nach der Wende wurde das Programm mit Radio DDR2 zusammengelegt und Deutschlandsender Kultur benannt. Diese drei Programme wurden nun mit Sitz in Köln und Berlin zusammengelegt.

Ein Staatsvertrag installierte 1993 Deutschlandradio als gemeinnützige rechtsfähige Körperschaft des öffentlichen Rechts. Die besondere Partnerschaft mit ARD und ZDF wird dadurch deutlich, dass beide Träger und Mitglieder der Körperschaft sind. Die Finanzierung erfolgt aus dem Rundfunkbeitrag, Werbung ist (erfreulicherweise) untersagt.

Über eine Tochterfirma betreibt "Deutschlandradio" namhafte Orchester, wie z.B. das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, den Rundfunkchor Berlin und den RIAS Kammerchor.

Es ist durchaus erwähnenswert, dass "Deutschlandradio" die Stimme Deutschland in Europa ist. Ohne diese Sendergemeinschaft wäre eine gesamtdeutsche Radiostimme in Europa nicht zu vernehmen und Deutschland wäre mit dem Begriff "Kultur" nur sehr mühsam zu identifizieren.

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